Walker sind die Schöpfungsverlierer

Archilles’ Verse spricht mir mal wieder aus dem Herzen:

Als der liebe Gott den Menschen erschuf, unterteilte er ihn in drei Klassen. Die Guten waren jene, die aufrecht und ohne fremde Hilfe laufen konnten. Die weniger Guten erhielten einen Knüppel als Stütze und wurden Golfspieler. Der jämmerliche Rest bekam zwei Stöcke und schlurft seitdem als Nordic Walker durch die Grünflächen. Walker sind die Schöpfungsverlierer.

Was als Trend begann, ist zur Volksseuche geworden. Erst kam die Pest, dann die Cholera, schließlich das Walking. Kein Laufwettbewerb mehr ohne diese Landplage. Dabei sehen Walker mit Startnummern aus wie Dreiräder mit Nummernschild. Inadäquat.

Walking ist der Beweis für die Allmacht des Marketings und belegt zugleich die massiven mentalen Probleme von großen Teilen der Bevölkerung. Sie glauben bereitwillig jeden Mist, sogar, wenn eine seit Jahrmillionen selbstverständliche Fortbewegungsart zum Sport erklärt wird.


Halbmarathontraining, die erste Woche

Bisher läuft das Training wie geplant:

Tag Plan Realität
Dienstag 6,4km 6,4km, 32:01, Mittlerer Puls 152 – der Plan wurde erst Mittwoch erstellt, deswegen war’s einfach ihn einzuhalten :-) hat mal wieder richtig Spass gemacht
Donnerstag 6,4km 6,4km, 31:23, Mittlerer Puls 151 – mehr als 30sec schnelle und trotzdem niedrigerer Puls :-)
Samstag ~10km 10,3km, 57:10, Mittlerer Puls 149 – es lief sich sehr gut, trotz Party am Vorabend und ich wäre wahrscheinlich auch noch länger gejoggt, wenn es nicht nach 6km angefangen hätte zu schütten wie aus Kübeln

Von 0 auf Halbmarathon in 4 Wochen

Ich bin ein fauler Sack und schaffe es nur viel zu selten, mich aufzuraffen und Joggen zu gehen. Um mich extern zu motivieren, habe ich mich letzten Dienstag spontan dazu entschlossen, in 4 Wochen beim Baden Marathon die Halbmarathonstrecke zu laufen.

Ich habe mir selbst als Ziel eine Zeit von 1:50 gesetzt. Da ich das ganze Jahr bisher extrem faul war, muß ich mich mit meinem Training ziemlich ranhalten. Hier die vorläufige Version meines Trainingsplans, wobei die 6,4km keinen tieferen Sinn haben, es ist nur zufällig die Länge meiner “Hausstrecke”.

August/September
Mo Di Mi Do Fr Sa So
21 22 23 24 25 26 27
6,4km
32:01
6,4km
31:23
~10km
28 29 30 31 1 2 3
6,4km 6,4km 12,8km
4 5 6 7 8 9 10
6,4km 6,4km ~15km
11 12 13 14 15 16 17
6,4km 6,4km 21km
18 19 20 21 22 23 24
6,4km 12,8km 21km

Armschlaufen – klein aber fein

Bis vor einem Jahr wusste ich nicht, dass es sowas überhaupt gibt – mittlerweile würde ich nicht mehr ohne sie auf Tour gehen. Die Armschlaufen werden mit kleinen Kunststoff-Karabinern am Tragesystem des Rucksacks befestigt. Damit entlasten sie den Rücken, da das Gewicht der Arme den Rucksack nach vorne zieht. Ein ziemlich fester Kletterverschluß erlaubt einen ‘Notausstieg’, wenn man mit genug Kraft daran zieht.

Schon früher habe ich mir den Daumen irgendwie ins Tragesystem eingehängt, um einen ähnlichen Effekt zu erziehlen, was aber nach kurzer Zeit immer unbequem wurde. Die Schlaufen hingegen erlauben es, die Arme auch über längere Zeit zu entspannen…


West Highland Way

Hier nochmal die deutsche Version eines schon etwas älteren Eintrags über den West Highland Way, der in meinem anderen Blog eigentlich nichts zu suchen hat…
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Alpencross

Nachdem mir ein Kollege den Link zu den Bildern seines Alpencross geschickt hat, musste ich natürlich sofort ein bischen dazu googlen und habe noch nochmal die Bilder und diesen Bericht über ihre Tour gefunden. Schöne Bilder und auch sonst eine interessante Tour, leider bin ich eher der Rennradfahrer :-)