Halbmarathontraining, die vierte und fuenfte Woche und der Lauf

Das wichtigste zuerst: heute morgen war der Halbmarathon und ich habe mein Ziel von 1:45 mit 1:42 deutlich unterboten.

Woche 4

Tag Plan Realität
Dienstag 6,4km 0km, auf dem Heimweg bin ich in der Bahn eingenickt und erst eine Station zu spät wieder aufgewacht. Da ich keine Lust habe, auf die nächste Bahn zurück zu warten, gehe ich die Strecke zu Fuß. Danach bin ich aber nicht zu motivieren, noch Laufen zu gehen.
Donnerstag 6,4km 6,4km, 30:23, Mittlerer Puls 152 – wegen Terminproblemen, diesmal erst Freitags, aber dafür einigermaßen schnell
Samstag ~20km 6,4km Mittlerer Puls 149 – da ich Freitag erst Laufen war, verschiebe ich diese Einheit auf Sonntag. Dann bin ich leider total unfit und nur durch starke externe Motiviation dazu du bewegen, überhaupt Joggen zu gehen.

Woche 5

Tag Plan Realität
Dienstag 6,4km 6,4km, 32:57, Mittlerer Puls 151 – voller Magen und geringe Motivation -> sehr lahm
Donnerstag 12,8km 6,4km, 30:50, Mittlerer Puls 149 – sehr gut drauf, nur fällt mir erst jetzt auf, daß ich eigentlich nochmal etwas länger laufen wollte, einfach zu doof…

Halbmarathon

Start ist um 9:00, deswegen Wecker auf 7:00 damit noch Zeit ist, für ein Frühstück. Achtung, wer nach meinem rigorosen Training hier sinnvolle Tips erwartet, sollte nicht weiterlesen. Also 2 Muffins, Kaffee und O-Saft. Nicht besonders sinnvoll aber lecker.

Wir kommen erst relativ spät am Start an und ich muß mich fast ganz hinten in den Block B (Zielzeit 3:30 bzw. 1:45) stellen, aber immerhin kann ich ca. 50m vor mir noch den Pacemaker für 3:30 sehen, an den ich mich halten will. “We will rock you” dröhnt aus den Boxen und plötzlich fangen sie um mich rum an zu klatschen, dann der Startschuß und “Eye of the tiger” – wenigstens was Motivierendes solange jetzt keiner anfängt zu Boxen :-)

Langsam setzt sich der Pulk in Bewegung, bleibt aber nach 5 Metern gleich wieder stehen, es dauert etwa 3 bis 4 Minuten, bis ich endlich über die Startlinie darf. Der Pacemaker ist nicht mehr zu erkennen, deswegen gebe ich gleich mal Gas, um wieder Aufzuholen. Noch ist der Pulk ziemlich dicht und ich muß mich durchschlängeln… In den zwei Unterführungen der Kriegsstraße stehen die ersten Musiker (einmal Saxophon und ich glaube das andere war ‘ne Klarinette) und machen Stimmung, ich erspähe endlich wieder den Pacemaker. Am Durlacher Tor habe ich ihn dann schließlich eingeholt. Ich bin wohl nicht der Einzige, der auf diese Zielzeit läuft, hinter im wieder ein dichter Pulk von Läufern. Deswegen beschließe ich ihn zu überholen und einfach ein paar Meter vor ihm zu laufen, wo es eine größere Lücke gibt. Wenig Spannendes bis Kilometer 14 (glaube ich) wo ich ein paar Schritte langsam laufe und das erste Mal mehr als einen Schluck trinke. Dabei überholt mich der Pacemaker, was mich natürlich gleich wieder motiviert Gas zu geben. Diesmal überhole ich ihn aber nicht sondern hänge mich hinter bzw. neben ihn, wo mittlerweile auch Platz ist. Wir unterhalten uns ganz nett für ca. 1km dann merke ich, daß bei mir noch mehr drin ist, und überhole ihn zum letzten Mal für heute. An die nächsten paar Kilometer habe ich keine besonderen Erinnerungen. Ich freue mich über das Schild zu Kilometer 20 und ziehe das Tempo nochmal an. Dummerweise kommt dann noch eine Brücke, bei der ich beinahe einen Krampf bekomme. Dann geht es in die Günter-Klotz-Anlage, Endspurt (Mist nochmal leicht bergauf) und ins Ziel taumeln.

Nachdem ich meine Medallie bekommen habe und den ersten Becher Apfelschorle in mich reingeschüttet habe, denke ich auch daran, meine Zeit zu stoppen: 1:43:13 (Mittlerer Puls 180, Max 205). Damit bin ich happy, daß ich meine Ziel trotz viel zu wenig Training erreicht habe.


Sequoia XI – Rückweg und Steak

Nicht nur wir sind auf dem Rückweg, auch der Bär kommt von seinem nächtlichen Ausflug zurück. Zu unserer Enttäuschung hat es nachts keine Störungen gegeben, und die Bärenkanister stehen auch noch genau da, wo wir sie verlassen haben. Der Bär interessiert sich nicht die Bohne für uns und stellt sich auch nicht in eine passende Fotoposition – nur der Hintern wird auf einem Foto scharf, und da erkennt man nicht wirklich, worum es sich handelt. Wir interessieren uns auch schon fast nicht mehr für den Bären und lassen uns beim Frühstück nicht stören. Es gibt kein Brot mehr, also müssen wir Müsliriegel mit Nutella bestreichen. Die essbarsten Müsliriegel sind übrigens die, die für stillende Mütter gedacht sind und extra viel Calcium enthalten. Der Kocher funktioniert immer noch nicht, also gibt es auch keinen Tee. Auch gut, beschleuningt das Frühstück. Wasser haben wir vom Vorabend noch genug, also sind wir schon kurz nach acht Uhr unterwegs.

Gestern haben wir beschlossen, heute Abend, wenn wir zurück in St. Barbara sein werden, Steak essen zu gehen – jeder Schritt bringt uns also diesem Ziel näher! Bald erreichen wir die Stelle, wo wir vor sechs Tagen zum Sphinx Creek abgebogen sind, und bald danach die endlosen Serpentinen, wo die Maultiere sich verheddert hatten. Noch 3km Luftlinie – bald geschafft! Immer öfter begegnen uns Touristen ohne Rucksäche, aber mit pompösen Sonnenhüten oder um den Kopf gewickelten T-Shirts. Eine Fliegenplage gibt es hier, die Fliegen schwirren einem ständig um den Kopf – irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass sie mich mit einem Misthaufen verwechseln… Und dann sind wir da, schade eigentlich, aber auch schön: Road’s End.
Eine frisch geputzte Toilette zum Hinsetzen! Ein Wasserhahn mit Trinkwasser! Eine (bärensichere) Mülltonne! (man kommt sich schon komisch vor, wenn man sein gebrauchtes Klopapier mit sich rumschleppt – wie war das mit dem Misthaufen?)

Zusammenfassung:
Strecke: 13 km
Profil: Charlotte Creek Camp Site 2100m -> Road’s End 1500m
Höhenmeter: 600m runter
Zeit: knapp 3 Stunden

Die paar hundert Meter bis zum Auto erscheinen plötzlich ziemlich viel. Aber dort sind die Wechselklamotten sehr willkommen. Endlich passen alle 3 Rucksäcke in den Kofferraum, dann geht’s mit offenem Verdeck (aber nicht mehr mit wehenden Haaren, ich bin ja lernfähig) los! Next Stop Cedar Grove, O-Saft, Postkarten, Sandwiches und Chips kaufen. Dort werden auch Kartoffeln verkauft, das Stück zu 89 Cent, und Power-Vitamintabletten (für jedes Vitamin oder Mineral eine, jede in einer anderen Farbe), das Set zu 1,09$. Amerika ist wunderbar.
Wir schlängeln uns den Canyon entlang, das Cabrio ist genau das richtige Auto dafür, aber wenn man kurz runterguckt, fühlt es sich an wie in der Achterbahn – meinen Magen hab ich wohl in der Kurve da hinten vergessen…

Bei den Giant Trees halten wir noch mal an, wie echte Touristen laufen wir den Rundweg lang zum General-Grant-Tree, welches der drittgrößte Baum der Welt sein soll. Noch bevor wir ausgerechnet haben, wie lang ein Block wohl ist, wenn der Rundweg eine Länge von 3 Blocks entsprechend 2/5 Meilen hat, sind wir wieder am Auto. Die Amerikaner scheinen Volumen danach zu messen, wieviele Millionen Tischtennisbälle in einen Baum passen…

Kaum daß wir wieder in tiefergelegenes Gebiet kommen, wird die Sonne unerträglich und das Dach muß zu und die Klimaanlage an. In Visalia gibt’s dann bei Subways footlong Sandwiches und ein Waschbecken mit Seife und fließend Wasser, genau das richtige für ausgehungerte Wanderer (ich falle irgendwie nicht in die Kategorie “ausgehungert”, denn ich schaffe nur einen kleinen Six-Inch Sandwich).

Trotztdem lockt die Aussicht auf das Steak, also schnell weiter. Unterwegs sehen wir noch einen Wald- oder Buschbrand, dessen Rauch sich weit verbreitet und die Sonne in tiefem Rot erscheinen lässt. Um halb acht kommen wir endlich in St. Barbara an, und die Dusche wurde wohl schon lange nicht mehr so intensiv genutzt (und der Abfluß hatte schon lange nicht mit soviel Sand und Dreck zu kämpfen… TMI – too much information – ich weiß).
Kurz vor neun stehen wir bei “Holdren’s” auf der Matte, der Warteschlange nach das beliebteste Steak-Restaurant in Santa Barbara. Die Wartezeit kann man sich mit einem Blueberry Martini verkürzen… das Steak ist saftig und lecker, und dazu gibt’s kalifornischen Rotwein (oder Eiswasser). Ein passender Abschluß für eine fantastische Tour.


Sequoia X – Forrester Pass

Dies war die bisher kälteste Nacht, und wir freuen uns über den heißen Tee ganz besonders. Auch zum Anrühren der Haferflocken nehmen wir heute heißes Wasser. Die Tee-Reste im Topf sind gefroren, als ich den Topf danach einpacken will. Schlauer wäre es gewesen, alles einzupacken und ein Stück weiter in der Sonne zu frühstücken, aber das lernen wir wohl auf dieser Tour nicht mehr. Erst als wir abmarschbereit sind, erreicht die Sonne den Zeltplatz. Naja, egal, wir machen sowieso gleich nochmal Halt, um an einem etwas höhergelegenen See Wasser zu filtern – in der Sonne. Immerhin ist heute ein strahlend blauer Tag, keine einzige Wolke am Horizont!
Es ist nicht mehr weit bis zum Pass, ein paar Serpentinen und schon sind wir da. Der Weg weist eine erstaunliche Anhäufung von Maultiersch… auf – als ob die Viecher keine Lust hätten, das alles mit hochzuschleppen. Die Höhe macht uns nicht mehr viel aus. Physi erreicht den Paß als erster – was für ein Anblick! Oben auf dem Paß steht ein Ami, der ganz ungeniert an einen Stein mitten auf dem Pass pinkelt. Vince meint, die Unwissenheit vieler Amis darüber, wie man sich unter zivilisierten Menschen benimmt, ist der Grund für die strengen Gesetze z.B. über das Entblößen in der Öffentlichkeit.
Der John Muir Trail ist heute tatächlich stark bevölkert und uns begegnen beim Abstieg haufenweise Leute (die alle erschöpft genug sind, um freiwillig stehen zu bleiben und uns Platz zu machen, statt auf ihrem Vorfahrtsrecht* zu bestehen).
Abgesehen von dem Ami bietet sich nach Süden (da, wo wir hergekommen sind) ein grandioser Ausblick über die Hochgebirgslandschaft, und nach Norden sieht man schon die ersten Bäume des Bubbs Creek Valley.
Mit dem Abstieg haben wir’s eilig, wollen wir doch noch möglichst weit ins Bubbs Creek Valley kommen, damit wir morgen nicht mehr so viel laufen müssen. Daher gibt’s die Mittagspause erst einige Zeit unterhalb der Baumgrenze, im Schatten eines Baumes am Fluß. Die Bergpanorama-Landschaft mit den Kletterfelsen wird wieder durch die baumbewachsene Schlucht und eindrucksvolle Stromschnellen und einen Wasserfall abgelöst.
Etwa 1600 Höhenmeter und über 20 km später schlagen wir unser Zelt in der Nähe des Charlotte Creek auf. Das erfrischende Bad im Fluß wird durch die Anwesenheit mehrerer anderer Camper beeinträchtigt, die wir natürlich nicht durch unerlaubtes Entblößen in der Öffentlichkeit irritieren wollen… außerdem ist es kühl und mückig, zwei weitere Gründe, nicht zu lange leicht bekleidet herumzulaufen.
Zum Abendessen gibt’s (mangels Auswahl) den letzten Rest Chili-Nudeln mit Käse und Wurst, und zum Nachtisch den Blueberry Cheesecake, auf den Physi und Vince sich schon lange gefreut haben (ich mag keine Blaubeeren). Eigentlich hätten wir dann noch gern einen Tee getrunken, aber der Kocher beschlißet, nicht mehr mit uns zusammenzuarbeiten (obwohl ich inzwischen einige Übung mit den widerspenstigen Streichhölzern habe). Wahrscheinlich ist irgendo irgendwas verstopft. Immerhin führt das dazu, daß ich das erste Mal auf der Tour die Hände mit Seife wasche, weil ich mir Benzin drübergeschüttet habe – Lavendelseife mit Benzin gäbe sicher eine tolle Duftseife für Möchtegern-Autobastler.
Während wir gemütlich am Feuer sitzen, knackt es plötzlich hinter uns im Gebüsch! Man sieht einen schwarzen Schatten, der bei genauerem Hinsehen einem Bär ähnlich sieht. Im Licht der Stirnlampe sieht man seine Augen leuchten. Physi rennt auf ihn zu, nein, eigenlich auf seinen Rucksack zu, um die Kamera auszupacken. Bis er sie ausgepackt hat, hat der Bär schon beschlossen, daß wir uninteressant sind und marschiert weiter, seelenruhig zwischen uns und dem Bach die Schlucht hinauf. Heute halten wir uns wörtlich an die Anweisungen und kontrollieren zweimal, ob die Bärenkanister auch wirklich zu sind.

Zusammenfassung:
Strecke: 32 km
Profil: Zeltplatz 3630 m -> Forrester Pass 4000m -> Charlotte Creek Camp Site 2100m
Höhenmeter: 370m hoch, 1900m runter
Zeit: 8 Stunden

* Beim Wandern haben Leute, die aufsteigen, Vorfahrt.


Sequoia IX – Harrison Pass

Wenn wir heute über den Pass kommen, können wir schon morgen wieder am Auto sein! Dann könnten wir in aller Ruhe zurück nach St. Barbara fahren und noch eine Weinprobe machen… Der Pass ist nicht mehr weit weg – wir waren gestern näher dran gegangen als eigentlich beabsichtigt, weil auf der Karte die Höhenangabe am Pass nicht den Pass, sondern den Gipfel des Mount Ericson beschrieb und wir dachten, wir hätten es noch weiter. Also munter alles zusammengepackt und losmarschiert. Es geht mehr oder weniger Querfeldein über Geröllfelder, ein Weg ist meist nicht zu erkennen. Dafür sehen wir noch einen Hirsch, und wir werden von einem Murmeltier beobachtet, das es wohl interessant findet, wer da so alles an seiner Wohnung vorbeiläuft.

Oben am Paß ist es sehr windig und kühl, von dem guten Wetter heute morgen ist nicht mehr viel zu sehen. Doch, wir machen ein Passfoto. Immerhin regnet es nicht. Der Paß ist auf der anderen Seite tatsächlich sehr steil (gucken wir lieber nicht so genau hin). Der Weg soll irgendwo rechts der niedrigsten Stelle verlaufen, und da finden wir das angekündigte Schneefeld (wo unten zwei Menschlein stehen, die etwas ratlos zu uns raufgucken). Das Schneefeld hat eine Neigung von 60° – das ist die durchschnittliche Neigung der Eiger Nordwand. Da kommt man nicht runter, zumindest nicht kontrolliert ;-) . Daneben an den Felsen könnte man im Prinzip runterklettern, in der Realität sind die Steine aber alle so locker, daß man 1. sich nicht vertrauensvoll dran festhalten kann und 2. dem Vordermann alles auf den Kopf fiele, was der hintere lostritt. Also nochmal links weiter gucken. Da gäbe es eine Möglichkeit, runterzuklettern und dann auf einem Geröllfeld weiterzugehen, wo man von oben auch einen Pfad erkennt. Nur mit dem Klettern ist es so eine Sache, wenn man einen 20kg-Rucksack mit sich herumträgt. Außerdem kann man von oben nicht erkennen, wie genau man klettern müßte und ob es hinter der nächsten Felskante überhaupt weitergeht. Also lassen wir das mal lieber. Wird wohl nix mit der Weinprobe.

Zum Glück ist der Forrester Pass, der Teil des offiziellen Weges ist, nur ein Tal weiter, also müssen wir ur einmal über den Bergrücken neben uns und schon sind wir da. Na ganz so einfach wird es nicht, abe wir kürzen jedenfalls den offiziellen Weg ab, indem wir tatsächlich quer über den Bergrücken gegehn, so daß wir heute eigentlich eine körperlich sehr wenig anstrengende Etappe haben. Dafür begleitet uns ein heftiger Hagelschauer beim Abstieg vom Pass und in der Ferne grummelt es schon wieder. Nach unserer Abkürzung treffen wir auf den John Muir Trail, einen Weitwanderweg von Mexiko bis nach Kanada. Angeblich sehr belebt, aber bei dem Wetter hatte wohl niemand Lust auf einen kleinen Spaziergang. Kurz unterhalb des Forrester Passes machen wir wieder mal eine Gewitterschutz-unter-der-Zeltplane-Pause, und dann hat keiner mehr recht Lust, noch weiter zu gehen und wir bauen das Zelt an Ort und Stelle auf.
Die wasserfesten Streichhölzer sind scheinbar nicht nur wasser- sondern auch feuerfest, und die beste Methode, den Kocher in Gang zu setzen, besteht darin, zuerst durch vergelbliche Versuche ca. 10 Streichhölzer zu zerbrechen und dann das 11. mit dem Feuerzeug anzuzünden (man sollte immer eine Streichholzlänge Sicherheitsabstand zwischen seinen Fingern und dem Benzinkocher lassen und den Kocher nicht direkt mit dem Feuerzeug anzünden). Wegen des kalten, feuchten Wetters wird diesmal im Zelt gegessen (Feuer gibt es wegen der Höhe auch keins). Ein trüber Tag, aber es kann ja nur besser werden.

Zusammenfassung:
Strecke: laut GPS 13 km
Profil: Lake South America 3600m -> Harrison Pass 3780m -> John Muir Trail 3500m -> Zeltplatz 3630 m
Höhenmeter: 310m hoch, 280m runter
Zeit: 6 Stunden 30 Minuten (einschl. Pausen und Abstiegsversuche am Harrison Pass)


Sequoia VIII – Lake South America

Die Tradition, an jedem Tag einen Paß zu überqueren, werden wir heute nicht fortsetzen können. Dazu ist der nächste Pass auf unserer Route, der Harrison Pass, mit fast 3800m zu hoch und außerdem zu weit weg. Aber wir geben unser bestes und machen uns früh auf den Weg. Wir sparens uns sogar das Auffüllen der Wasserflaschen und laufen mit sehr leichten Rucksäcken los. “Wir kommen ja dann gleich wieder an den Fluß und können die Flaschen dort auffüllen.” – Gleich ist eine Weile später, aber da finden wir eine schöne Stelle zum Waschen und Wasser-Filtern. Kurz danach erreichen wir Junction Meadow. Am Wegweiser hat jemand mit Stöckchen ein Nachricht auf den Boden gelegt (spannend, nicht wahr) – aber leider ist sie etwas durcheinandergekommen und nicht mehr entzifferbar. Nach uns steht dort jedenfalls E=mc². Der Weg steigt stetig aber schwach an und ist recht einfach. Er verläuft entlang des Kern River, der im Wandereführer als “scenic wild river” beschrieben ist – stimmt auffallend. Hier sehen wir das erste mal ein Tier, das wesentlich größer ist als eine Steckmücke (naja, ein paar Vögel unterwegs nicht mitgezählt): eine Hirschkuh. Eine kurze Mittagspause mitten auf dem Weg und eine etwas längere später auf sonnenwarmen Felsen, über die der Fluß wie auf einer Wasserrutsche runterfließt. Scenic.
Wir sind jetzt schon wieder oberhalb der Höhe, bis zu der Feuermachen erlaubt ist (10000 Fuß = 3000m). Der Weg macht hier eine große Schlaufe, deren einziger Zweck ist ist, den Lake South America ansehen zu können (für all die Leute, die sich von der Aussage, der Harrison Pass sei wegen seiner Steilheit und eines Schneefeldes schlecht begehbar, abschrecken lassen). Das merken wir daran, daß er nicht mehr so gut ausgetrampelt ist wie bisher, und prompt verlieren wir den Pfad mehrfach aus den Augen. Gut, daß wir das GPS haben und Karten lesen können, so kommen wir dann nämlich trotzdem zum See (ätsch), wenn auch nicht unbedingt auf dem einfachsten und direktesten Weg. Dort erwartet uns ein Gewitter, was sich schon länger durch dunkle Wolken und verhaltenes Donnern angekündigt hatte. Naja, Berggewitter können ja durchaus ernst werden, also verkrümeln wir uns mitsamt unseren Rucksäcken im Schutz eines Felsblocks unter die Zeltplane und warten ab. Nach kurzem Regen sieht die Welt schon wieder heller aus und wir können in Ruhe das Zelt aufbauen und kochen. Dies wird unsere erste Übernachtung oberhalb der Baumgrenze und mit einem richtigen Bergpanorama – rundherum nur Felsen und Gipfel. Schade, daß wir kein Feuer machen dürfen (wäre auch aus Mangel an Holz recht schwierig geworden), denn es wird nach Sonnenuntergang ziemlich kühl (so kühl, daß wir keine Lust haben, draußen abzuwarten, bis das Thermometer in Physis Uhr sich lange genug an die Umgebung angepaßt hat, um eine realistische Temperatur anzuzeigen). Dann geht der Mond in unserem Rücken auf und beleuchtet die gegenüberliegenden Berghänge. Was will man mehr? – Einen warmen Schlafsack, und dahinein verkrümeln wir uns dann auch.

Zusammenfassung:
Strecke: 18 km
Profil: Rockslide Lake 2760m -> Junction Meadow 2400m -> Lake South America 3600m
Höhenmeter: 1180m hoch, 360m runter
Zeit: 9 Stunden


Sequoia VII – Colby Lake und Colby Pass

Heute steht ein Highlight auf dem Plan: der Colby Lake. Nach dem Gelatsche durch den Staub wird er eine willkommene Abwechslung sein. In der Höhe, in der wir jetzt so herumlaufen, ist es ziemlich anstrengend, weiter hoch zu gehen, und wir brauchen für die 500 Höhenmeter bis zum See 2 1/2 Stunden. Dann aber nichts wie rein ins kühle Naß, mit mehr oder weniger Begeisterung – ich brauche einen zweiten Versuch, um es lange genug drin auszuhalten, daß ein Beweisfoto gemacht werden kann. Aber man fühlt sich auf alle Fälle frisch gewaschen. Im Hintergrund sieht man Schneefelder auf den Berghängen. Der See liegt auf 3175m.
Wir machen eine ausgiebige Mittagspause, bevor wir uns an die zweite Hälfte der Tour wagen: Aufstieg zum Colby Pass. Da kommt uns tatsächlich jemand entgegen, die Serpentinen vom Pass herunter! Naja, heute morgen hatten wir auch schon Geräusche von einem anderen Lagerplatz her gehört. Ganz so solitary ist der Circle of Solitude wohl doch nicht.
Am Pass auf 3600m gibt’s wieder eine Passfoto-Pause. Es kommt ein “Cowboy” mit einem Trupp Maultiere vorbei, die mit Leichtigkeit den steilen Pfad erklimmen – warum sind die Viecher in dieser Höhe soviel munterer als wir, obwohl sie viel mehr Gepäck tragen?

Der Plan sieht eigentlich vor, daß wir bis zur Junction Meadow gehen, die auf 2400m liegt, aber da sich das Tal mal wieder länger hinzieht als man an den Höhenmetern allein sieht, wird daraus nichts. Besonders das letzte Stück, das wir heute gehen, zerrt an den Nerven (und den Füßen) – es geht einfach nicht richtig abwärts, immer wieder über kleine Hügel hoch und runter. Physi hat die Nase voll (Staub) und marschiert voraus, damit er’s schnell hinter sich hat, und Vince paßt hinten auf, daß ich nicht den Pfad aus den Augen verliere.
Es dämmert schon, als wir endlich am Rockslide Lake (da ist gar kein See) das Zelt aufschlagen und ein Feuerchen machen. Wie jeden Abend gibt es Tütenfutter, das man zubereitet, indem man heißes Wasser in die Tüte mit dem Zeug schüttet und es eine Weile stehen läßt. Wir brauchen zu dritt tatsächlich sechs Portionen (= drei mal “serves 2″), die meist ungefähr im Verhältnis 3:2:1 auf Vince, Physi und mich verteilt werden.

Zusammenfassung:
Strecke: 17 km
Höhenmeter: rauf 1000m, runter 950m
Zeit: knapp 10 Stunden


Sequoia VI – Avalanche Pass

Es war sehr warm nachts, keine Spur von den 0°C, die angeblich nachts im September auf 2000m Höhe herrschen sollen. Zum Frühstück gibt’s trotzdem warmen Tee, außerdem Haferflocken mit Rosinen und Kakao und Brot mit Nutella aus der Tube.
Das Mountain Hardware Zelt ist sehr gut belüftet: obwohl wir zu dritt waren und der Zeltplatz in einem Feuchtgebiet recht dicht an einem Bach lag, hat sich fast kein Kondenswasser am Außenzelt gebildet. Das Innenzelt besteht zu großen Teilen nur aus einem Moskitonetz, nur die oberen Wandstücke sind aus wasserdichtem Material.
Los geht’s, weiter bergan, und in kurzer Zeit erreichen wir den Avalanche Pass auf 3012m. Wie schon im Wanderführer beschrieben, ist die Aussicht aber alles andere als spektakulär, denn Bäume versperren die Sicht. Außerdem ist der Pass nicht sehr berg-mäßig, mehr wie ein flacher Hügel. Naja, wir machen trotzdem ein “Passfoto” (die Fotos sind noch nicht fertig sortiert, die gibt’s dann im letzten Beitrag). Dann geht’s auf der anderen Seite wieder runter, und zwar ganz ordentlich: der nächste Wegpunkt der Tour ist die Ranger Station “Roaring River”, die auf 2220m im Tal liegt. Leider geht die Alpenvereins-Zeitberechnung nicht ganz auf, weil wir nicht berücksichtigt haben, daß es außer den 800 Höhenmetern runter auch noch 10km waagerecht sind. Deswegen machen wir die Mittagspause schon an einem Hang oberhalb der Station, wo man den Roaring River zwar nicht sieht, aber schon hören kann. Dann geht’s im Eiltempo weiter, denn es liegen nochmal etwa 10 km Strecke vor uns. Die Gegend ist zwar ganz hübsch (vorausgesetzt, man findet zwischen den Kiefern ein Guckloch mit Ausblick auf die umliegenden Berge), aber ansonsten eher ungastlich: staubig, warm, sehr staubig, zu viele Mücken, und habe ich schon den Staub erwähnt? Das ist also der Colby Pass Trail. Immerhin gibt es zwischendurch ein paar Bäche, so daß wir unsere Wasservorräte auffüllen können. Entgegen unseres ursprünglichen Plans, jeder 3 Liter Wasser herumzuschleppen, stellen wir uns jetzt auf 1,5l pro Person ein und filtern dann bei Bedarf ein einem Bach mehr. Mit den Bächen ist es so eine Sache: bei der ersten komplizierten Flußüberquerung schafft es einer von uns (ich will ja keine Namen nennen ;-) ) auszurutschen und … nein, nicht reinzufallen, aber er/sie steht mit beiden Füßen im Wasser und die Stiefel sind vollgelaufen (natürlich ist er/sie nicht einfach ausgerutscht, sondern die Steine haben sich unter seinen/ihren Füßen bewegt). Die Wanderstöcke sind da wirklich eine große Hilfe und verhindern wahrscheinlich ein weiteres Unglück.
Wir gehen bis Big Wet Meadow (die heißt wirklich so, und so sieht sie auch aus, was nicht unbedingt einen mückenfreien Abend verspricht) auf 2610m, und am anderen Ende der Wiese befindet sich ein Lagerplatz mit Feuerstelle. Immerhin hat man von der Wiese aus endlich mal freie Sicht auf die Berge am Rande der Schlucht, durch die wir gerade laufen. Wirklich beeindruckend, und wie Physi immer wieder betont, sehr gut zum klettern geeignet :-)

Zusammenfassung:
Strecke: 22 km
Höhenmeter: rauf 800m, runter 800m
Zeit: 8 Stunden 40 Minuten


Sequoia V – die ersten tausend Höhenmeter

Langsam wird’s zu kompliziert für “mein Kumpel” und “mein zweiter Kumpel” – also der eine, der in St. Barbara wohnt, heißt Vince und der zweite, der auf der Stringtheorie-Konferenz war, heißt Physi.
Wir haben also Physi abgeholt und sind dann noch zum Tanken gefahren, um das Auto – ein schickes BMW Cabrio – und die Flasche für den Benzinkocher aufzufüllen. Es ist praktisch unmöglich, letzteres allein hinzukriegen, da man 1. die Flasche festhalten muß, 2. das Dings halten muß, wo das Benzin rauskommt (heißt das “Einfüllstutzen” oder so ähnlich?) und 3. an dem Dings den Gummiring nach oben drücken muß und damit simulieren, daß das Dings tatsächlich in einem Autotank steckt. Naja, also nach der Aktion war nicht nur die Flasche, sondern auch Vince voller Benzin (nächstes Mal stellen wir uns beide auf die der Öffnung abgewandte Seite) und wir mußten nochmal umkehren, damit er sich was geruchsneutrales anziehen kann – man kann ja nicht die halbe Nacht mit offenem Verdeck auf der Autobahn rumfahren, selbst bei kalifornischem Wetter und kalifornischen Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht.
Die mitgebrachten Brote sind bald aufgegessen, aber zum Glück liegt die Stadt Visalia auf dem Weg, und die scheint hauptsächlich aus Fastfood-Läden zu bestehen. Also rein ins Taco Bell, ein Muß für jeden Freund mexikanischer Küche (für mich jedenfalls).
In Squaw Valley haben wir ein Zimmer mit 2 großen Betten und eine sehr aufdringlichen Katze, die nur durch Physis beherztes Zugreifen aus dem Zimmer zu kriegen ist. Physiker hatten schon immer eine besondere Beziehung zu Katzen ;-)
Es gibt Frühstück zum selbermachen mit Toast, Marmelade, Kuchen und Melone. Um 8 sind wir unterwegs in den Kings Canyon. Abgesehen davon, daß es auf 2000m im offenen Auto doch recht kalt ist, ist der flotte Wagen gut für die kurvige Bergstraße geeignet, und wir sind bald an der Ranger Station “Roads End”. Da werden noch 2 Bärenkanister gemietet (der Laden hatte gestern keinen mehr, und ein weiterer allein hätte sowieso nicht gereicht) und alles in die Rucksäcke gequetscht. Physi und ich teilen uns das Zelt, dafür trägt Vince 2 Kanister. So rein gefühlsmäßig würde ich sagen, mein Rucksack wiegt noch unter 20 Kilo.

So, jetzt zum outdoor-mäßigen Teil des Berichtes. Der Kings Canyon ist eine Schlucht, durch die – wer hätte das gedacht – der Kings River fließt. Die Felsen sind aus Granit, und oft sind es Platten – gut für Reibungsklettern. Anfangs sieht man wegen der vielen Bäume nicht so viel von den Felsen, aber die Schlucht steigt dann rasch an (wir laufen entgegen der Fließrichtung). Irgendwie heißt der Fluß dann plötzlich Bubbs Creek. Jedenfalls sieht man von weiter oben die Felsen besser. Auf einer Brücke wollen wir ein bischen gucken und ausruhen, als eine Gruppe von 3 Männern mit 12 Maultieren vorbeikommt, die die Brücke für sich allein haben will. Nagut. Kurze Zeit später haben wir die Maultiere wieder eingeholt, weil sie sich offenbar hoffnungslos verheddert haben und erst mal entwurschtelt werden müssen. Überholen geht auf dem schmalen Pfad nicht, der sich in Serpentinen die Schlucht hoch schlängelt. Aber die Zwangspause stört nicht wirklich, und wir warten im Schatten unter dem einzigen Baum in der Nähe.
Ein paar Serpentinen weiter haben wir die Maultiere wieder eingeholt, weil – nein, diesmal nicht verheddert, sondern eins hat die Ladung verloren. Wieder warten. Gute Gelegenheit, die Wanderstöcke auszupacken.
Bald danach haben wir 2/3 Pause – 2/3 der Höhe bis zum Avalanche Pass! Aber bis dahin werden wir’s heute nicht mehr schaffen – liegt natürtlich nur daran, daß wir ständig auf die Maultiere warten mußten! Auf ca. 2600m schlagen wir unser Lager auf, an der Upper Sphinx Creek Campsite. Man darf zwar im Prinzip campen, wo man will, aber man darf nur schon vorhandene Feuerstellen benutzen, und es ist außerdem nicht so einfach, hier eine ebene Fläche zu finden, die groß genug für ein Zelt ist. Also empfiehlt es sich, einen der im Wanderführer angegebenen Plätze zu verwenden (die sich außer durch die Feuerstelle und die freie Fläche durch nichts von der Umgebung unterscheiden). Man darf nicht zu dicht am Wasser campen und man muß die Bärenkanister mindestens 30m vom Zelt entfernt lagern und die Klo-Stelle auch etwas entfernt einrichten. Klopapier entweder verbrennen oder mitnehmen – zum Glück sind wir hier noch unter 3000m, oberhalb darf man kein Feuer mehr machen.
Die Nacht verläuft ereignislos bis auf ein Schnüffelgeräusch, das Vince und mich aus dem Schlaf aufschreckt. Ein Bär oder gar ein Puma?! Nein, nur unser Zeltmitbewohner…

Zusammenfassung:
Strecke: etwas über 11 km (hatte zwischendurch für einige Zeit das GPS ausgeschaltet)
Höhendifferenz: von 1500m auf 2600m: 1000 Höhenmeter.
Zeit (incl. Pausen): 5 Stunden


Halbmarathontraining, die dritte Woche

Die Strecken werden länger und dank perfektem Wetter bin ich diese Woche sogar noch mehr gelaufen als ich geplant hatte.

Tag Plan Realität
Dienstag 6,4km 7,5km, 42:12, Mittlerer Puls 145 – Ich habe das Bedürfnis, mich etwas abzureagieren und deswegen nehme ich nicht die geplante Strecke von Untergrombach nach Bruchsal sondern laufe auf den Michaelsberg und von dort noch ein kleines Stück Richtung Norden. Zwischendurch baue ich noch ein paar Sprints bergauf ein und erreiche damit mein Ziel: ich bin völlig erschöpft als ich daheim ankomme…
Donnerstag 6,4km 6,4km, 31:42, Mittlerer Puls 152 – nichts besonderes ausser dem immer noch sehr guten Wetter :-)
Samstag ~15km 17km, 1:27:16, Mittlerer Puls 164 – nachdem ich am letzten Wochenende schon fast 15 km gelaufen bin, wären nur 15km keine wirkliche Steigerung, deswegen hänge ich heute noch ein Stück der Friedrichtaler Allee dran (bis zur ersten Querstraße), auch denke ich diesmal daran, mir was zu Trinken mitzunehmen :-) Überascht hat mich aber mein konstant hoher Puls obwohl ich das Gefühl hatte, sehr locker zu laufen…

Halbmarathontraining, die zweite Woche

Auch wenn meine Strecken, im Vergleich zu den Etappen, die meine bessere Hälfte seit gesten wandert, ziemlich lasch aussehen hier das Update meines Halbmarathontrainings.

Tag Plan Realität
Dienstag 6,4km 6,4km, 31:25, Mittlerer Puls 150 – das Wetter meint es nicht gut mit mir! Auf dem Heimweg scheint noch die Sonne und ich freue mich schon auf’s Joggen. Aber in dem Moment, in dem ich die Wohnung wieder verlasse, fängt es an zu regnen. Zum Glück nicht arg, aber Spaß macht Laufen bei dem Wetter nicht. Um so mehr überrascht es mich, daß ich doch recht fix unterwegs wag.
Donnerstag 6,4km 6,4km, 33:11, Mittlerer Puls 152 – Ich stehe auf, sehe den strahlend blauen Himmel und entscheide mich dazu, schon morgens Laufen zu gehen. Leider liegt Untergrombach und der Radweg nach Bruchsal noch im Schatten und es ist für August viel zu kalt. Ich werde nie richtig warm und der leer Magen hat sicher auch nicht geholfen, deswegen diese ziemlich lahme Zeit.
Samstag 12,8km ~14,4km, 1:17:03, Mittlerer Puls 165 – irgendwie habe ich diese Woche kein Glück mit dem Wetter. Es ist bewölkt als ich loslaufe, aber noch bevor ich Ugr. verlassen habe klart es auf und die Sonne kommt raus. Damit ist mein schwarzes T-Shirt wohl doch keine so gute Idee :-( Ich schwitze ziemlich aber sonst läuft es ganz gut. Einen kleine Schreck bekomme ich, als ich die Brücke zwischen Staffort und Friedrichstal runterlaufe und es ohne Vorwarnung innen am rechten Knie ziemlich zieht. Komischerweise ist das ganze nach 10m locker laufen wieder verschwunden. Erst als ich wieder daheim bin, messe ich die Streckenlänge (Untegrombach bis zur Friedrichstaler Allee) auf der Karte nach und merke, daß ich etwas weiter als geplant unterwegs war.