Gestern bin ich zusammen mit meiner besseren Hälfte die Tour Nummer 39 aus “Münchner Wanderberge. 50 Touren zwischen Füssen und Chiemgau” (Siegfried Garnweidner) gegangen.
Bis auf den Startpunktes war die Tourenbeschreibung brauchbar. Der versprochene Parkplatz war leider nicht dort, wo man ihn laut Karte vermuteten würde…
Wie man auf dem GPS-Track gut sieht, sind wir dann erstmal 15 Minuten in die falsche Richtung gelaufen, bis wir umgekehrt sind und dann endlich den Weg gefunden haben.
Danach ging es rechts der Piste den Berg hoch. Am oberen Ende des allerersten Lifts mussten wir noch über eine kleine Absperrung klettern und ein Schild “Durchgang verboten” ignorieren. Ich bin immer noch der Meinung, daß es sich auf den Liftbereich bezog.
Etwa 500 Meter folgen wir der Piste, dann geht es kurz durch den Wald und wir passieren die Gründhütte. Bis hierher war noch recht viel los. Horden von Ski- und Snowboardfahrern heizten neben uns den Hang runter, aber zum Glück ist der gemeine Skifahrer zu faul, seinen Schwerpunkt aus eigener Kraft aufwärts zu bewegen und so sehen wir den Rest des Tages nur noch eine Handvoll Skitourengeher.
Wir folgen einer Spur durch den Wald, dabei geht es stetig bergauf, bis wir nach etwa einem Kilometer (gefühlt deutlich mehr) recht über uns die Gebäde der Rauheck-Alm erkennen. Wir kämpfen uns durch recht lockeren Schnee den Hang hoch und sinken trotz Schneeschuhen bei jedem Schritt tief ein. Aber als Belohnung machen wir dann auf der Veranda einer der Hütten kurz Pause und vernichten eine Tafel Schokolade.

Der Abstieg durch den weichen Schnee geht wesentlich schneller und bald sitzen wir in der Hütte bei Erbsen bzw. Speckknödelsuppe. Als Nachtisch gibt’s dann noch ein Stück Brombeerkuchen und mit viel Überwindung können wir uns aufraffen, wieder raus in die Kälte zu gehen.
Nach diesem spassigen Abstieg erreichen wir eine Forststraße/Rodelbahn. Alle paar Minuten müssen wir zur Seite springen, um Schlittenfahrern auszuweichen. Wir kommen noch an einem Höhepunkt deutscher Bürokratie vorbei, einem Schild “Laut Beschluß ist das Rodeln von 0-12Uhr strengstens verboten!”. Mich würde ja mal interessieren welches kranke Beamtenhirn auf dieses Intervall gekommen ist.
Irgendwo in der Gegen war dann das Nexus One der Meinung kein GPS Signal mehr zu empfangen (klarer Bug, Flugzeugmodus an und sofort wieder aus und Netz und GPS waren wieder da – aber mir ist es leider erst in Scharling aufgefallen), aber da wir der Straße gefolgt sind, ist der Weg immer noch gut erkennbar.
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Gesamtentfernung: 17,74 km (11,0 mi)
Gesamtzeit: 6:19:22
Zeit in Bewegung: 4:14:35
Durchschnittsgeschw.: 2,81 km/h (1,7 mi/h)
Durchschnitt in Bew.: 4,18 km/h (2,6 mi/h)
Max. Geschwindigkeit: 9,00 km/h (5,6 mi/h)
Niedrigste Höhenlage: 812 m (2662 Fuß)
Höchste Höhenlage: 1713 m (5619 Fuß)
Höhengewinn: 1087 m (3566 Fuß)
Maximale Steigung: 19 %
Minimale Steigung: -21 %
Aufgezeichnet am: Sa Mrz 13 11:07:03 MEZ 2010

