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Outdoor espresso

(über martintauber.com)

Es gibt einen fancy “outdoor” Espressomaker namens Handpresso Wild. Die 16 bar, die es angeblich erreichen soll, klingen schon beeindruckend. Aber “Light weight 476g” ist noch nicht mal knapp an akzeptabel vorbeigeschrammt.

Ich würde das Gerät ja wirklich gerne mal testen, bin aber nicht bereit, dafür 99€ auszugeben. Wäre interessant wie es im Vergleich zu unserer Faema E61 im Büro abschneidet.

Bisher bin ich unterwegs ganz gut mit löslichem Espresso zurecht gekommen. Aber das war auch bevor ich täglich 2-3 leckere Espresso getrunken habe. Eine Idee, die ich demnächst mal testen muß ist es türkischen/griechischen Kaffee zu machen. Dann muß ich nur Pulver mitnehmen und dieses mit dem Wasser in der Tasser zum Kochen bringen.


Die Bahn?

Ich sitze im IC nach München. Selbiger hält soweit ich es erkennen kann mitten in der Pampa, etwa 20 Minuten vor München.

“Wegen Übersendung schriftlicher Mitteilungen an unseren Triebfahrzeugführer verzögert sich die Weiterfahrt um wenige Minuten.”

What? Ich muß hier warten, weil die Bahn vergessen hat ihrem Lockführer im letzten Bahnhof einen Zettel in die Hand zu drücken? Aber daß sie überhaupt noch noch “schriftliche Mitteilungen” verwenden, passt perfekt in mein Bild der “High-Tech” Bahn…


Mama Himalaja

titelbild call you in kathmandu

Im Spiegel gibt es heute einen sehr interessanten Artikel über Mama Himalaja. Mama Himalaja ist Elizabeth Hawley, die als Chronistin über alle Besteigungen im Himalaja Buch führt.

Elizabeth Hawley ist eine 83 Jahre alte Dame, klein und schmächtig von Statur, eine Lesebrille auf der Nasenspitze, die schmalen Lippen hellrot geschminkt. In ihrem beigefarbenen Rock und der exakt gebügelten Bluse sieht sie aus, als käme sie gerade vom Kirchgang. Seit mehr als 40 Jahren lebt die Amerikanerin in Katmandu und ist in dieser Zeit die Chronistin des Bergsteigens im Himalaja geworden. Sie registriert so gut wie jede Expedition, die von Nepals Hauptstadt aus die höchsten Gipfel der Welt in Angriff nimmt.

Auch der Rest des Artikels ist natürlich sehr lesenswert. Leider ist die Himalayan Database nicht online einsehbar. Aber das Buch über Elizabeth Hawley sieht auf den ersten Blick ganz interessant sieht aus.


Walker sind die Schöpfungsverlierer

Archilles’ Verse spricht mir mal wieder aus dem Herzen:

Als der liebe Gott den Menschen erschuf, unterteilte er ihn in drei Klassen. Die Guten waren jene, die aufrecht und ohne fremde Hilfe laufen konnten. Die weniger Guten erhielten einen Knüppel als Stütze und wurden Golfspieler. Der jämmerliche Rest bekam zwei Stöcke und schlurft seitdem als Nordic Walker durch die Grünflächen. Walker sind die Schöpfungsverlierer.

Was als Trend begann, ist zur Volksseuche geworden. Erst kam die Pest, dann die Cholera, schließlich das Walking. Kein Laufwettbewerb mehr ohne diese Landplage. Dabei sehen Walker mit Startnummern aus wie Dreiräder mit Nummernschild. Inadäquat.

Walking ist der Beweis für die Allmacht des Marketings und belegt zugleich die massiven mentalen Probleme von großen Teilen der Bevölkerung. Sie glauben bereitwillig jeden Mist, sogar, wenn eine seit Jahrmillionen selbstverständliche Fortbewegungsart zum Sport erklärt wird.


Deutsche Outdoor Blogs?

Gibt’s denn sowas nicht? Oder bin ich einfach nur zu doof sie zu finden?

Es sollte doch außer mir noch genug weitere Geeks geben, die ab und zu mal was ohne Computer unternehmen.


Hallo

Dies ist mein neues Blog in dem ich mich über meine verschiedenen Outdoor Aktivitäten auslassen werde. Der Schwerpunkt wir dabei ziemlich sicher auf Klettern und Wandern liegen, aber ich hoffe, dass ich ab und zu auch mal über was anderes schreiben kann. Vielleicht gibt es auch noch ein paar Ausrüstungsreviews… Einfach mal abwarten, auf was ich so Lust habe…